Floßfahrt des FC Postbank München auf der wilden Isar
Bei strahlendem Sonnenschein startete am 22.06. um 9:30 Uhr ein Isar-Floß mit 60 Mitgliedern und Freunden des FC Postbank München von der Pupplinger Au aus in Richtung München. Mit an Bord 4 zünftige Musiker um Bandleader Thomas Billmayr.
Zu Beginn floss die Isar noch sehr ruhig und gemütlich dahin. Auf dem Floß wurden die ersten Getränke kredenzt. Nach dem Motto: Bei Hitze braucht der menschliche Körper genug Feuchtigkeit. Und da kein Fass „Feuchtigkeit“ an Bord war, behalf man sich vorwiegend mit Bier.
Derweil gesellte sich von links die Loisach in den Fluss. Die Musi spielte fröhlich auf und die Stimmung an Bord war prächtig. Als dann auch noch Herbert und Eugen das Buffet eröffneten (es gab Leberkässemmel, wahlweise mit süßem Senf oder ohne), dachte sich so mancher: „Kann es einen schöneren Ort bei diesem traumhaften Wetter geben?“.
Trinkend, lachend, singend und klatschend näherte man sich Kilometer um Kilometer der Landeshauptstadt. Einen sehr großen Anteil an der tollen Stimmung hatten die 4 Musiker, die einen Gassenhauer nach dem anderen zum Besten gaben.
Dann war es wieder mal besinnlich ruhig, weil man durch ein Naturschutzgebiet fuhr und die Bienen und Vögel mit der menschlichen Unterhaltungsmusik nichts anfangen können.
Schließlich kam man beim „Gasthof zur Mühle“ an, wo sich eine ausgiebige Mittagspause anbot. Frisch gestärkt ging es dann weiter in den gefährlichen Teil der Reise. Die erste von sechs Floß-Rutschen stand an. Todesmutig stürzten sich die Reisenden samt Floß in den Abgrund und überlebten wie durch ein Wunder unverletzt.
Natürlich war das maßlos übertrieben. Vielmehr war es eine ziemliche Gaudi, mit dem Floß die Rutschen zu bewältigen. Dass man dabei etwas nass wurde, kam den Floß-Gästen bei 30 Grad im Schatten, aber ohne Schatten sogar noch entgegen. Manchen war das noch zu wenig Abkühlung und sie sprangen in die Fluten der Isar, um neben dem Floß herzuschwimmen.
Mit zunehmender Nähe zu München erkannte man auch immer mehr Badende an den Flussufern. Wo sollten die Münchner Einwohner bei der Hitze auch anders hin als ans kühle Wasser der Isar. Da kam ein singendes Floß zur Abwechslung ganz recht. Manche sprangen von Brücken und schwammen piratengleich zum Floß, um etwas Feuchtigkeit (wir wissen: es handelte sich um Bier) zu erbitten. Schankwirt Eugen war da auch sehr großzügig (vor allem bei den weiblichen Piratinnen).
Am späten Nachmittag gelangte man dann nach Thalkirchen, wo die Reise bei immer noch anhaltender Wärme an der Floßlände enden sollte.
Im Eindruck vieler Erinnerungen an diesen schönen Sommertag auf der Isar verabschiedete man sich, um den Heimweg anzutreten. Viele mit einem Schmunzeln auf den Lippen getreu dem Motto: „So ein Tag, so wunderschön wie heute“.
Der Dank geht an Herbert, Eugen, Thomas, seinen tollen Musikern und allen weiteren Helfern, die uns die Stunden auf dem Floß so angenehm wie möglich gemacht haben.


